Marketing 04 • Online-Marketing: vom Gejagten zum Sucher

Blick auf ein Handy mit der Startseite eines Bio-Bauernhofes

Diese Infos sind für all jene gedacht, die sich schnell und unkompliziert über das Thema (Online-) Marketing informieren möchten.

Früher jagten wir, heute müssen wir zusehen, gefunden zu werden

Im analogen Marketing war und ist es noch so, dass man seine Produkte anpreist und zusieht, dass diese Informationen an die Zielgruppe gelangen. Die Firmen jagten den Menschen hinterher und schossen mit Werbespots, Anzeigen, Radiowerbung und Plakaten auf sie.

Entwurf für einen Flyer für einen Hofladen. Werbung  für einen Hofladen
Beispiel für einen Hofladen Flyer

Dies wurde anfänglich so ins Netz übernommen.
Auf den Webseiten der Zeitungen, Blogs und Foren haben die Firmen Werbebanner geschaltet. 

Dann kamen die Ad-Blocker. Aus die Maus. Das Geschäftsmodell funktionierte so nicht mehr.

Dies war und ist auch ein Grund, weshalb den Redaktionen und Zeitungsverlagen das Geld ausgeht. Während bei gedruckten Zeitungen die Auflage der entscheidende Faktor für die Höhe der Kosten für eine Anzeige ist, ist es im Netz, wie oft die Anzeige erscheint oder ob jemand sie anklickt. Hier gibt es unterschiedliche Preis-Modelle. Nur, wenn die Anzeige durch Ad-Blocker erst gar nicht geladen wird, erscheint sie nicht und kann nicht geklickt werden und es gibt kein Geld für den Webseitenbetreiber. 

Die Kunden suchen im Netz unsere Produkte

Die Menschen kaufen nach wie vor ein, und ebenso produzieren Firmen Produkte.
Wie das eine zum anderen kommt, hat sich durch die Digitalisierung um 180° gedreht.

Die Kunden suchen im Netz, informieren sich und kaufen auch dort.

Und hier setzt die neue Art des Marketings an. Die Firmen stellen Informationen ins Netz, bei denen sie davon ausgehen, dass die Leute danach suchen. Diese Art nennt sich »Content-Marketing«. Content steht hier für »Inhalt mit einem Mehrwert für den Leser / Kunden«

Beispiel Nikon.

Früher reichte es, wenn Nikon eine Broschüre über eine neue Kamera drucken ließ, in Fachzeitschriften Werbeanzeigen schaltet und sie auf Messen und Veranstaltungen vorstellte.

Heute werden zudem aufwendige Videos produziert, was das tolle Gerät alles kann und wie es zu bedienen ist. Influencer bekommen die Kamera vorab zugeschickt, sie testen sie und erstellen Videos und Blog-Artikel. So entsteht »Content«, der von den Suchmaschinen ausgelesen wird, und Nutzern, die die entsprechenden Suchbegriffe eingeben, angezeigt wird.

Ziel der Firmen ist es nun, möglichst viele Inhalte ins Netz zu bringen, damit die Suchmaschinen und Portale wie YouTube diese den potenziellen Käufern anzeigen.

Man spricht hier von Outbound- und Inbound-Marketing.

»Outbound« bedeutet in etwa »ausfahrend«

»Inbound« meint »eingehend«

Inbound-Marketing für Hofläden – muss das sein?

In der realen Welt muss unser Hofladen nach wie vor klassische Werbung machen:

• Flyer verteilen,
• Anzeigen schalten,
• Gruppen einladen,
• Aktionen und Veranstaltungen machen,
• Angebote bewerben,
• u. a. m.

Dies findet alles offline statt.

Wer schon eine Website hat und wissen möchte, ob sie auch im Sinne von Werbung und Marketing funktioniert, für den habe ich ein aktuelles Angebot für Hofläden und Direktvermarkter:


Mein Wunsch ist es, besonders all jene schnell und einfach mit Infos über Werbung und Marketing zu versorgen, die uns mit Lebensmitteln versorgen – Danke dafür!

Eberhard Schorr | Der-Landfotograf | Ihr Fotograf für die Bio-Branche

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