Bildbearbeitung 02 • Am Beispiel vom Foto von Eber Siggi

Für einen Fotografen ist ein Bild, das aus der Kamera kommt noch lange kein Foto; es ist eine Belichtung.
Die Kamera kann nicht wissen, was dem Fotografen wichtig ist, sie belichtet nach Vorgaben, die ihr ein Ingenieur einprogrammiert hat. (Außer der Fotograf belichtet komplett manuell) und selbst wenn ich manuell alles einstelle, so wird eben der komplette Sensor/Dia/Negativ auf einmal belichtet.
Doch häufig ist es so, dass mir ein Bildteil besonders wichtig ist ein anderes aber weniger. Mit der Bearbeitung der Bilder am Rechner (früher im Labor) führe ich das Auge des Betrachters dorthin wo ich sage: dies ist mein eigentliches Motiv, das soll optisch hervorgehoben werden.
Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt, den ich bei der Bearbeitung setzen kann gibt es noch die technischen Parameter, die zu berücksichtigen sind.
Soll das Foto später gedruckt werden ist es sinnvoll bei der Bearbeitung die Vorgaben für einen Druck zu berücksichtigen (z. B. Gesamtfarbauftrag)

Für die Bio-Bauern Clemens und Axel vom Sauenhain-Potsdam habe ich Fotos von ihren Schweinen gemacht. Hier eines vom Eber Siggi.

Gleich zu Beginn sieht man, dass der automatische Weißabgleich (das ist der Farbton, der die Kamera dem Bild zuweist) viel zu kühl ist. Dies muss ich ausgleichen.

Dann wirkt das Foto (wie fast immer) zu flach. Umgebung und der Eber trennen sich optisch nicht genügend. So mache ich den Hinter- und Vordergrund dunkler und den Eber kontrastreicher.

Zudem sind die hellen Stellen auf seiner linken Flanke zu hell; bei einem Druck gäbe es eine weiße Stelle, die man vermeiden möchte, denn dadurch verliert das Bild an Plastizität und es fehlt an Information.

Das hat alles nichts mit Manipulation zu tun, wie man ab und an hören kann, sondern ich lege bei der Bearbeitung fest, was ich gesehen habe. Und in diesem Fall war es der Eber Siggi, der auf mich zugerannt kam. Ergo muss ich die Bildteile so behandeln, dass dies auch für einen Betrachter nachvollziehbar wird.

Mein Anliegen ist es, die Arbeit des Fotografen transparenter zu machen ohne zu Tief ins Fachliche abzugleiten. Schwerpunkt ist die Bio-Landwirtschaft.

Über Fragen, Kritik und Anregungen freue ich mich.

Eberhard J. Schorr – der-landfotograf.de

 

Jagdglück • Wie ich meinen ersten Keiler erlegte

Keiler

Diesen Keiler habe ich erlegt – ganz ohne Gewehr!

 

Am vergangenen Freitag war ich zum ersten Mal bei einer Jagd mit dabei, und weil ich ja noch ein Frischling war durfte ich nicht schießen, sondern musste so ganz ohne Jagdwaffe losziehen.
Normalerweise bringen die Greenhorns dann Kröten mit, fangen mal eine Eidechse oder einen Igel oder, wenn es ganz blöd läuft, nur eine totgeschlagene Stechmücke.

Ich hatte großes Glück! Mir lief ein fulminanter Keiler über den Weg.

In Ermangelung eines Jagdgewehres musste ich mir etwas anders überlegen wie ich den Eber zur Strecke zu bringen.
Als er auf seiner Flucht vor den Treibern kurz vor mir nach rechts abdrehte, packte ich seine Hinterläufe und nutze den Schwung wie ein Judoka um den Schwarzkittel auf die Seite zu legen. Bums, 170 kg lagen flach.

Keiler

Wie man sieht, der Eber lebt – beide Eber leben!

Geistesgegenwärtig sprang ich zum Kopf des Tieres und drückte mit meinem Knie seine Halsschlagader ab bis es bewusstlos liegen blieb und keinen Zuckerer mehr machte.
Gottseidank kam auch justament eine der Treiberinnen zum Kampfplatz und konnte mich und meine Jagdbeute fotografisch festhalten. (siehe Bild)

Der Eber lebt

Ein Ausschnitt vom obigen Foto auf dem man sehen kann, dass der Keiler lebendig ist.

Da kein Jäger mit Gewehr in der Nähe war und ich nicht ewig den Keiler im Schwitzkasten halten konnte, ließ ich von ihm ab und er berappelte sich wieder; so ein Eber ist ja hard im Nehmen.
Mit einem großen Hallali wurde mein erster Jagderfolg am Abend gewürdigt. Es gab auch noch eine mündliche Prüfung und bei der habe ich im Fach Jägerlatein eine glatte 1+ bekommen.

Was ein Tag!

Eber

Alles Gute Dir!

Werbung 02 • Werbung ist noch mehr

Vorab noch, diese Reihe will keine vollständige, didaktisch aufbereitete Anleitung zum Thema: Werbung in der Bio-Branche sein. Ich sammle hier meine Gedanken und Erfahrungen und möchte damit all jenen Hinweise, Tipps und Anregung geben, die als Bio-Bauer, Hofladenbetreiberin oder Händler sich mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Somit sind Ergänzungen und Hinweise ausdrücklich erwünscht.

Bei meinen vielen Gesprächen mit Bäuerinnen und Bauern, Ladenbetreibern und Händlern kommt man oft auf das Thema „Werbung“ zu sprechen. Mein Fazit aus all den Gesprächen ist, dass „Werbung“ viel zu eng verstanden wird. Ich setze auch deshalb „Werbung“ in Anführungszeichen, denn eigentlich geht es immer um die Außendarstellung des Betriebes und diese umfasst mehr als „nur“ Werbung zu machen.

Aber schauen wir uns an, was „Werbung“ alles umfasst, beabsichtigt und unbeabsichtigt.

Als Erstes denkt jeder bei „Werbung“ an den Verkauf von Produkten und der Gewinnung von Kunden. Das stimmt so, ist aber nur ein kleiner Teil davon was mit Werbung erreicht wird. Was wir für Produkte haben und verkaufen wollen ist im Bereich der Biolandwirtschaft sehr klar und eindeutig. Aber schon bei den Kunden sieht es anders aus.

Welche Kunden wollen wir erreichen?

Kunde ist nicht gleich Kunde. Es gibt den treuen Bestandskunden, den Käufer, der ab und an vorbeikommt und es gibt die Neukunden, die wir erst noch gewinnen müssen. Somit sollte man, bevor man „Werbung“ macht, sich fragen: welchen Kunden möchte ich erreichen? Dies ist wichtig, denn hier kann man große Fehler machen.

Ein Beispiel, das wohl jeder kennt. Wer Bestandskunde bei einem Mobilfunk- oder Internet-Anbieter ist hat wenig Vorteile. Gibt es Preissenkungen oder Angebote gelten die meist nur für NEU-Kunden. Treue Kunden werden derzeit nicht belohnt. Was macht man dann als Bestandskunde – man wechselt den Anbieter. Dies ist für beide Seiten blöde – wir müssen kündigen, neuen Anbieter suchen, bestellen, dann mit den Problemen bei der Umstellung kämpfen und unser alter Anbieter verliert einen Kunden und hat den Verwaltungsaufwand mit der Kündigung.

Mir scheint, die Mobilfunk- und Internet-Branche hat noch nicht verstanden, dass der Markt verteilt ist und es kaum noch Leute gibt, die kein Mobiltelefon oder Internet-Anschluss haben. Eigentlich wäre es jetzt wichtig, den Bestandskunden immer wieder Angebote zu machen, damit sie bleiben, denn dies macht weniger Aufwand als die mühselige Neukunden Akquise. Diese Überlegung würde ich auch allen Hof- und Bioladen Betreibern empfehlen.

Wie ist mein Kundenstamm aufgebaut? Habe ich viele treue Bestandskunden oder erziele ich Umsatz durch wechselnde Laufkundschaft oder brauche ich neue Kunden? Will ich meine Kunden für ihre Treue belohnen oder muss ich mein Angebot weiter bekannt machen, damit ich neue Kunden erreiche.

Denn erst dann, wenn ich weiß, wen ich ansprechen will, kann ich entsprechend Werbung machen.

Aber Werbung wirkt viel weiter als nur auf bestehende oder neue Kunden. Darauf gehe ich im nächsten Blog-Beitrag ein.

»Aufs Land!« • Hof Stolze Kuh – Ammenhaltung

Biohof »Stolze Kuh« • Janusz und Anja Hradetzky mit ihren Kindern Johann und Leander • Weinbergstr. 6a, 16248 Lunow-Stolzenhagen – 02.08.2017

Im August war ich für das Magazin »Aufs Land!« beim Bio-Hof »Stolze Kuh« in Stolzenhagen, das liegt zwischen Angermünde und Bad Freienwalde an der Oder kurz vor der polnischen Grenze.

Hier betreiben Janusz Hradetzky mit seiner Frau Anja den Hof »Stolze Kuh«. Das besondere an dem Hof von Janusz und Anja ist, dass die Kälber von Ammen versorgt werden und nicht mit dem Eimer gefüttert werden. Dass die Tiere auf großen Weiden stehen versteht sich von selbst; aber auch der Melkstand befindet sich auf der Weide. Er ist fahrbar und kann nach Bedarf umgesetzt werden.

Die rund 30 Kühe stehen auf Wiesen im Nationalpark Unteres Odertal. Janusz und Anja züchten sogenannte Zweinutzungsrassen wie dem Original Braunvieh, Angler Rotvieh alter Zuchtrichtung, Tiroler Grauvieh und Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind. Zweinutzungsrasse bedeutet, dass man sowohl die Milch verwertet als auch das Fleisch.

Milch und Fleisch werden direkt ab Hof vermarktet. Aktuell wird noch eine Käserei gebaut um später auch eigenen Käse herstellen zu können.

Soweit die Info zum Hof.

Was mich sehr beeindruckt hat war, wie Anja die Kühe im Griff hat.

Während Janusz mit Sohn Johann und der Journalistin Stéphanie Grix mit dem Auto zurück fuhren, bin ich mit Anja, die ihren dreimonate alten Sohn Leander vor sich auf dem Bauch trug und dem Hund über die Weide zurück gelaufen.

Der Hund tobte auf der Weide herum und nervte die Kühe; er kam dann zu uns und schwirrte zwischen unseren Beinen hin und her. Zwei der Kühe sahen rot und rannten im vollen Galopp von hinten auf uns zu. Ich bekam schon leicht Panik, während Anja ganz locker weiter erzählte.

Als die zwei Kühe mit voll Karacho keinen Steinwurf mehr von uns weg waren, drehte sich Anja um, machte einen Schlenker mit dem Arm und – die Kuh drehte im vollen Galopp einfach ab. Ich war beeindruckt.

Kurze Zeit später rannte der Hund bei mir hin und her.

Gleiches Spiel: Kühe rannten los mit dem Ziel kleiner Landfotograf und dann machte ich es genauso wie Anja; drehte mich um, schwenkte den Arm und tatsächlich, die Kuh drehte ab.

– Die Macht war mit mir. –

Ich war nun schon in einigen brenzligen Situationen auf Weiden mit Tieren, aber dass auf mich eine Kuh herangaloppiert, das war etwas Neues. Eine Mutter mit ihrem Baby haben mir gezeigt, wie man mit einer genervten Kuh umgeht.

Hof Stolze Kuh

Diese Kuh war es, die Anja und mich dann verfolgt hat.

Diese Erfahrung half mir später dann bei der Abwehr eine sehr angenervten Muttersau geholfen, aber das ist eine andere Geschichte.

– Noch ein Hinweis. Es kommt immer wieder vor, dass Menschen von Kühen totgetrampelt werden. Wenn man Kühe friedlich auf der Weide stehen sieht, kann man sich das kaum vorstellen.

Nur, wenn die Kühe Kälber haben oder sich bedroht fühlen UND für sich keine Fluchtmöglichkeit sehen, dann rennen sie auf die vermeintliche Bedrohung los.

Da Hunde zu ihrem Frauchen oder Herrchen zurück kehren, rennen die Kühe logischerweise auf diese los.

Ich hab schon öfter galoppierende Rinder gesehen; sehr sehr beeindruckend und mit sehr viel kinetischer Energie.

Also: Abstand halten vor Kühen mit Kälbern. Nie den Fluchtweg der Kühe verstellen. Und den Hund immer an der Leine führen und einen großen Bogen um die Herde machen. Wenn dann aber doch einmal eine Kuh angreift, den Hund von der Leine und selbst die Beine in die Hand nehmen.

»Aufs Land« • Krankenhaus für Greifvögel und Eulen

Im Juni war ich wieder zusammen mit der Journalistin Stéphanie Grix unterwegs, mit der ich viele Tiergeschichten für das Magazin „Aufs Land“ bearbeite: Wir besuchten die Greifvogelstation der Oberförsterei bei Hohenleipisch. Wanderer und Spaziergänger, die kranke oder verletzte Greifvögel finden, können sie zu dieser Station bringen. Dort werden die Vögel untersucht, verarztet und solange dort behalten, bis man sie wieder auswildern kann.

Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, habe ich diesmal weit mehr an Fotoausrüstung eingepackt als sonst. Ich wusste nämlich nicht, wie weit ich mich an solch ein Tier heranwagen darf, und ob die Tiere auch ruhig sitzen bleiben oder sich eher verstecken und wegfliegen. Es war dann doch einfacher als gedacht: Die Vögel sind entweder krank oder verletzt – und daher ruhig.

Die Station steht auch interessierten Vogelfreunden offen: Es gibt Führungen und viele Info-Tafeln. Doch zu allererst ist es eine Krankenstation. Deshalb sind die Volieren so gestaltet, dass die Vögel Ruhe haben, nicht abgelenkt werden, und dass die Räume auch leicht zu reinigen sind.

Der Leiter, Herr Falko Göbert, und sein Kollege Torsten Pawlack zeigten uns die Anlage und ihre gefiederten Patienten. Im ersten Krankenzimmer war ein Uhu mit wundervollen orangeroten Augen, typischer Gefiederfärbung und langen Federohren. Dann bekamen wir einen jungen Kauz zu sehen. Ich packte mein Makroobjektiv aus, um die beeindruckenden großen, tiefschwarzen Augen festzuhalten sowie diese wunderbaren Federn und die – trotz seiner Jugend – beeindruckenden Krallen. Herr Göbert zog eine Schwinge auf, und so konnte ich die herrlichen Federn ablichten.
Uhus, Käuze und die heimischen Greifvögel kannte ich schon. Nun aber kamen wir zu einem Sperlingskauz, der seinen rechten Flügel gebrochen hatte. Deshalb stellte er ihn etwas vom Körper ab, wie auf den Fotos gut zu sehen ist – und den Vogel hätte ich am liebsten mitgenommen!
Ich finde ja das Wort „süß“ in Bezug auf Tiere meistens viel zu verniedlichend und deshalb eher unangebracht. Doch bei diesem Sperlingskauz kam selbst mir gleich ein „Ach, wie süß!“ in den Sinn.

Leider konnte ich ihn nicht in Größenrelation zu einem bekannten Gegenstand fotografieren. Daher wirkt er auf dem Bild genauso groß oder klein wie der Uhu – nur ist der Sperlingskauz (Glaucidium passerinum) gerade mal so groß wie eine ausgewachsene Taube. Zum Vergleich: Ein Uhu wird zwischen 60 und 70 Zentimeter groß, ein Sperlingskauz nur 16 bis 19 Zentimeter.

Bei Brüchen werden die Tiere geröntgt und – so möglich – mit Draht wieder flugtauglich gemacht. Neben verletzten und kranken Tieren kommen auch Jungvögel zu Herrn Göbert und Herrn Pawlack in die Station, die aus dem Horst gefallen sind, wie die drei Falken. Aber leider ist in manchen Fällen keine Auswilderung möglich, wie bei dem Seeadler, der einen Teil seines linken Flügels eingebüßt hat. Herr Göbert hat ihn für mich gehalten, und so konnte ich sehr beeindruckende Aufnahmen von seinen Augen und den Krallen machen.

An diesem Tag wurde ein Bussard wieder freigelassen. Dazu musste er erst mit einem Köcher gefangen werden. Und so war es noch einmal möglich, aus nächster Nähe mit dem Makroobjektiv tolle Aufnahmen von Augen und Schnabel zu machen.

Die Station nimmt auch Rabenvögel auf, wie den Kolkraben (Corvus corax) Rudi, der – ganz typisch Rabe! – zwar neugierig ist, was ihm da vorgehalten wird, aber doch den sicheren Abstand wahrt. Neben den kargen und zu den Seiten abgeschlossenen Krankenzimmern hat die Station eine Schau-Voliere, die von einem Ehepaar aus Franken gestiftet wurde.

Der Besuch war eine tolle Erfahrung – meine Faszination für die Wunder der Natur wurde wieder einmal geweckt: Die feinen Federn, diese großen, klaren Augen und die extrem spitzen und teils scharfen Krallen sind einfach beeindruckend.

Ich hoffe, der Artikel im Magazin „Aufs Land“ hat einige Leser bewogen, die Station zu besuchen und sie mit Spenden zu unterstützen. Übrigens bieten die Mitarbeiter der Greifvogelstation auch Umweltbildung an.

Greifvogelstation „Foersterei Oppelhainer Pechhuette“, Gorden-Staupitz, Brandenburg, Deutschland, DEU, 21.06.2016, Foto: Eberhard J. Schorr

»Aufs Land« • Kuhflüstern lernen

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Magazin: »Aufs Land« Ausgabe: Herbst 2015

Von Pferdeflüsterer hat jeder wohl schon mal gehört, aber es gibt auch Kuhflüsterer, und einer davon ist Dr. Wilhelm Schäkel von der Bio Ranch Zampow in Brandenburg an der Nordgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern.

Dr. Schäkel bietet nicht nur Kurse für Berufs- oder Hobby-Landwirte an, sondern auch für alle Interessierte. Da musste ich als Der-Landfotograf natürlich auch unbedingt hin. Stéphanie Grix, mit der ich regelmäßig für das Magazin „Aufs Land“ zusammenarbeite, war auch gleich begeistert, und so zogen wir am 18. Juli los, um an einem solchen Seminar teilzunehmen.

Unsere Gruppe bestand aus sechs Frauen und uns zwei. Und obwohl es ein praktisches Seminar ist, braucht es am Anfang die Theorie.

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Die für mich interessantesten und wichtigsten Infos waren:

  • Kühe können auch nach hinten schauen, ihr Gesichtsfeld umfasst 340°, wir sehen nur 180°. Dies ermöglicht es ihnen, nicht nur potentielle Angreifer schneller zu erfassen, sondern auch in der Herde leichter Blickkontakt zu halten.
  • Kühe sind Herdentiere, klar; und Fluchttiere. Daraus ergibt sich, möglichst immer den Fluchtweg für das Tier oder auch der Herde offen zu halten, sich also nicht direkt von vorne zu nähern.
  • Als Fluchttiere müssen sie entscheiden, ob das, was auf sie zukommt, ein Angreifer ist oder ein anderes harmloses Tier. Also muss man sich als Mensch wie ein harmloses Tier und nicht wie ein Räuber verhalten.
  • Räuber schleichen sich in der Regel in einer Schlangenlinie an und fokussieren ihre Beute. Andere Tiere hingegen nehmen von Kühen und Kuhherden nicht unbedingt Notiz. Wenn Räuber nahe genug an ihre Beute herangeschlichen sind, stürzen sie sich auf diese.
  • Daraus ergibt sich: langsames Laufen, ruhig bleiben und die Arme immer am Körper halten. Dem aufmerksamen Betrachter wird bei den Bildern auffallen, dass die Teilnehmerinnen die Hände in den Taschen hatten oder die Arme verschränkt halten.
  • Um nun näher an die Tiere heranzukommen, laufen wir in einer Zickzack-Linie auf die Herde zu und tun dabei so, als würden wir uns gar nicht für sie interessieren. Unser Blick ist nicht auf die Herde, sondern in die Ferne gerichtet. Diese Methode funktioniert auch bei Schweizer Hähnen und Hühnern und bei Bayrischen Wasserbüffeln wunderbar. Mit dem „Ich interessiere mich gar nicht für euch und lauf ganz woanders hin“ Trick bin ich einigen Tieren sehr nahe gekommen.
  • Streicheln verboten. Was wir als Vertrautheit und Zuneigung empfinden, ist für Kühe eine Zumutung, so Schäkel. Und Kühe spiegeln die eigene Empfindung eins zu eins wider, wenn der Mensch unsicher ist, ist es auch die Kuh.

In dem Seminar ging es auch darum, einzelne Tiere zum Aufstehen zu bewegen ohne zu klatschen, zu rufen oder wild zu fuchteln. Nur alleine durch die Körpersprache und ein selbstbewusstes Auftreten kann man 800kg Rind dazu bewegen, sich zu erheben und los zu traben.

Zu guter Letzt sollte eine ganze Herde dazu gebracht werden aufzustehen und in eine bestimmte Richtung zu laufen. Eine Herausforderung, die die Teilnehmerinnen bravurös meisterten und zu einer nachhaltigen Erfahrung beigetragen hat. Kann ja nicht jeder von sich behaupten, eine Herde Kühe auf freiem Feld ohne Hilfsmittel vor sich her getrieben zu haben.

Berlin, November 2015

Bio Ranch Zempow, Birkenallee 12, 16909 Wittstock/Dosse, Telefon: + 49 33 923 – 7 69 15, E-mail: info [at] bio-ranch-zempow.de, Web: zempow-bio-ranch.de

Für alle Interessierte, das Heft kann man hier: Aufs Land: Reif für den Herbst (Herbst 2015) – Versandkostenfrei bestellen – für 3,40 Euro kaufen.

»Aufs Land« • Die Eichhörnchen Klinik

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Magazin: »Aufs Land« Ausgabe: Herbst 2015

Immer wenn ich mit Stéphanie Grix bisher für das Magazin »Aufs Land« zusammengearbeitet habe, durfte ich eine – für mich als Fotograf – neue Tiergattung fotografieren. Nach Straußen, Bibern und Stören sind es nun Eichhörnchen.

Mein erster Gedanke, als mich Stéphanie fragte ob ich fotografieren wollte – Eichhörnchen sind doch verdammt schnell, sind meine Kameras und ich schnell genug? Es ging alles gut, denn Eichhörnchen sind nicht nur schnell, sondern auch sehr neugierig. Aber alles der Reihe nach. Stéphanie hat von der Eichhörnchenhilfe Berlin/Brandenburg gehört und grünes Licht von der Redaktion zu einem Artikel bekommen.

Frau Tanya Lenn ist seit über 16 Jahren als Eichhörnchen-Beauftragte der »Aktion Tier« tätig. In ihrem Haus und einer großen Voliere hat sie eine Art Kranken- und Erholungsstation für Eichhörnchen eingerichtet. Menschen, die ein krankes oder verletztes Eichhörnchen finden, können die Tiere zu ihr bringen. Frau Lenn ist bestens ausgestattet um die kleinen Patienten wieder fit für die Wildbahn zu machen. Denn Ziel ist es, die kleinen roten Flitzer wieder auszuwildern sobald sie wieder gesund sind. Solange sie aber in der Obhut von Menschen sind, verlieren die kleinen Nager ihre Scheu und finden Armbanduhren und Fotokameras total interessant, krabbeln an Reporterin und Fotografen hoch und runter als wären diese zwei knorrige Bäume. Frau Lenn meinte, die schon öfter Medienleute zu Besuch hatte, dass ihre Schützlinge total auf Objektive stehen. Je größer die Linse, desto größer das Interesse. Klar, es könnten sich ja Nüsse in diesen langen Röhren verstecken. Und so war es gar keine große Schwierigkeit nahe genug an die Sciurus vulgaris zu kommen um tolle Bilder machen zu können.

Wer mehr erfahren möchte und in Berlin oder Brandenburg wohnt, kann sich jetzt noch das aktuelle Heft kaufen.

Berlin, Oktober 2015

Eichhörnchen – Hilfe Berlin/Brandenburg e.V., Tanya Lenn, 14513 Teltow, Telefon: 0172 355 33 14, E-mail: info@eichhoernchenhilfe-berlin.de, Web: eichhoernchenhilfe-berlin.de

Für alle Interessierte, das Heft kann man hier: Aufs Land: Reif für den Herbst (Herbst 2015) – Versandkostenfrei bestellen – für 3,40 Euro kaufen.

»Aufs Land« • Die großen Tiere von Großderschau

Für das Magazin »Aufs Land« vom Berliner Verlag fotografiere ich seit 2013 regelmäßig vor allem Tiergeschichten. Im September 2014 habe ich zusammen mit der Redakteurin Stéphanie Grix den Hof von Enrico und Nicole Dams besucht. Die beiden unterhalten seit 2011 den Hof, ein kleines Restaurant und einen Hofladen. Das Besondere ist, hier leben keine Rinder oder Schweine, sondern sehr neugierige und imposant große Tiere – Strauße.

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Strauße geben ein sehr cholesterin- und fettarmes Fleisch, geschmacklich eher dem Wild als der Pute verwandt. Und dieses Fleisch kann man vor Ort im Restaurant genießen oder im Hofladen kaufen. Die berühmten Straußeneier werden auch verwertet zum Beispiel als Omelett. So ein Ei bringt 1,2 bis 1,8 Kilo auf die Waage, dazu müssen unsere Hühner schon viele Eier legen um solch ein Gewicht zusammen zu bringen – rund 30 Hühnereier entsprechen einem Straußenei in etwa.

So imposant Strauße sind, so einfach gestrickt sind sie auch. Intelligenz gehört nicht zu den herausragenden Eigenschaften eines Straußes, aber dafür können sie sehr weit scharf sehen, bis zu einer Entfernung von drei Kilometer können Strauße noch erkennen, ob es lohnende Nahrung zu holen gibt.

Ich habe es den Straußen einfacher gemacht und ihnen frischen Klee vor ihren beeindruckenden Schnabel gehalten. Apropos Schnabel, Strauße picken alles an was sie interessiert, und sie interessieren sich für alles, also auch für Fotografen und deren Ausrüstung. Da der besagte Schnabel groß und kräftig ist, tut so ein Picken durchaus weh und kann schon mal blaue Flecken hinterlassen.

Neben dem Schnabel sind die scharfen Krallen nicht zu unterschätzen, mit ihnen verteidigt ein Straußenhahn seine Hennen und ihr Gelege. Der Angriff eines Hahns kann tödlich enden.

Nun, eine Auseinandersetzung mit einem Straußenhahn ist mir Gott sei Dank erspart geblieben, dafür hatte ich mit einem jungen Galloway-Bullen eine Auseinandersetzung – aber das ist eine andere Geschichte.

Der Straußenhof, Inh. Enrico Damms, Gaststätte und Hofladen, Telefon: 0 33 875 – 90 01 10, E-mail: info@der-straussenhof.de, Web: der-straussenhof.de, Kleinderschauer Str.7

»Aufs Land« • Treffen mit Herrn und Frau Biber

Dies war mein erstes Thema, bei dem ich Wildtiere fotografieren durfte. Natürlich habe ich für mich privat schon versucht, Fuchs und Hase abzulichten, aber es ist schon etwas anderes, ob man so für sich versucht, ein Wildtier aufs Bild zu bannen, oder ob die Fotos einen Artikel in einem Magazin bebildern sollen. Entsprechend nervös bin ich zusammen mit der Redakteurin Stéphanie Grix zum Termin nach Brandenburg an der Havel gefahren.

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Margot Pröckl vom Naturschutzzentrum Krugpark bietet Paddel-Touren auf der Havel an, bei denen man unter anderem auch Biber zu Gesicht bekommt. Unter anderem deshalb, weil es viel mehr zu entdecken gab als die Biber. Aber davon später mehr.

Bevor wir ins Boot stiegen erklärte uns Margot Pröckel, was es mit dem Biber auf sich hat, wieso er gejagt wurde, was ihn von anderen Tieren unterscheidet und weshalb er so wertvoll für die Natur ist.

Ein ausgewachsener Biber wird bis zu 1,20 m lang, wiegt über 30 kg und erreicht ein Alter von 10 bis 12 Jahren. Sie leben monogam in Familienverbänden und entfernen sich von ihrem Gewässer keine 100 Meter; Ausnahme sind die Jungtiere, die nach 3 Jahren von ihren Eltern aus dem Revier vertrieben werden und auf Wanderschaft gehen, um ein neues Revier und einen Partner zu finden.

Für mich sehr beeindruckend ist das Fell des Bibers. Es ist aus zwei Haartypen zusammengesetzt, den Grannenhaaren und der Unterwollle. Sie sind so angeordnet, dass sich zwischen ihnen beim Abtauchen eine feine isolierende Luftschicht bildet. Der Pelz ist so dicht, dass der Biber nicht friert: 23.000 Haare pro Quadratzentimeter (beim Menschen sind es 600). Verständlich, weshalb es so begehrt war und vormals jeder Mann, der von sich etwas hielt, einen Hut aus Biberfell besaß. Damit überstand man auch den heftigsten Regenschauer trocken.

Und solch ein Fell will auch gepflegt werden. Dazu hat der Biber eigens eine Putzkralle (Doppelkralle an der zweiten Zehe der Hinterpfote), die als Kamm dient. Sie ermöglicht dem Tier, die längeren Grannenhaare in einzelnen Strähnen durchzukämmen.

Die Natur – immer wieder faszinierend!

Wir fuhren auf der Havel in Richtung Norden. Dabei steuerte Margot Pröckl unser Boot an die Stellen am Ufer, wo sich Biberfamilien ihre Burg gebaut haben. Die Haufen aus Ästen und kleineren Stämmen sind eher eine Reparaturmaßnahme als eine gewollte Konstruktion. Der Biber gräbt am Ufer unter Wasser eine Röhre in die Uferböschung, die auch schon mal zusammenbrechen kann, und dann ist der Bau ungeschützt. Das darf nicht sein, und so sammelt der Biber Äste und Stämme um diese über die ungewollten Löcher in seinem Bau zu legen. Und erst wenn es so einen Haufen gibt spricht man von einer Biberburg.

Aber bis wir einen Biber beobachten konnten, zeigten sich andere Tiere am Ufer. Zuerst bekamen wir ein junges Wildschwein zu Gesicht das am Ufer nach Nahrung suchte, dann schossen Eisvögel in einer irren Geschwindigkeit vor uns über den Fluss. So richtig zu sehen waren sie nicht, nur wegen des bunten und schillernden Gefieders konnten wir sie identifizieren. Gut sehen konnten wir den Eingang zu ihren Bruthöhlen, die sie im trockenen Erdreich von umgestürzten Baumscheiben anlegen.

Ja, und dann hüpfte noch ein frecher Mink (Nerz) über die Biberburg mit einem Frosch im Maul. Der Mink gehört eigentlich nach Nordamerika und hat sich seit den 1950 Jahren hier bei uns breit gemacht.

Und dann, ganz plötzlich, stieß sich ein Seeadler über unseren Köpfen vom Ast einer alten Weide aus in die Lüfte. Beeindruckend!

Die Spuren, die der Biber hinterlässt, sind nicht zu übersehen. Neben dem Biberbau mit seinem Chaos an Ästen und Stämmen unterhält Familie Biber auch eigene „Picknick“-Plätze, die man an den abgenagten Ästen erkennen kann, die dort verstreut liegen.

Als wir umdrehen und die Dämmerung einsetzt, sehen wir auch unseren ersten Biber, der sich sein Abendbrot schmecken lässt. Die Herausforderung für mich war es, dass ich in einem kleinen wackeligen Boot saß, die Sonne schon unterging und mein Modell ein dunkelbraunes Fell hat und auf einem schlamm-grau-grün-braunen Ufer saß. – und jetzt soll ich tolle Fotos machen. Dazu braucht es eine ruhige Hand, ein Objektiv mit Bildstabilisator und eine Kamera, mit der man auch bei hohen ASA Werten noch relativ rauschfreie Bilder bekommt, dann noch etwas unterbelichten, und die Chancen stehen gut, ein scharfes Bild eines Bibers zu bekommen.

Der Biber verhält sich beim Fotografieren so wie es ältere Herrschaften tun, die es nicht sonderlich mögen fotografiert zu werden aber auch nicht gleich dem Fotografen vom Platz verweisen möchten. Der Biber lässt das Klicken über sich ergehen, dann nervt es ihn und er geht ins Wasser und schwimmt mit dem Kopf noch oben von uns weg – wir im Boot hinterher. Das mag das Tier nicht und schlägt genervt mit seinem Schwanz, der Biberkelle, kräftig auf das Wasser. Damit tut er seinen Artgenossen kund, dass sich zwar ein Eindringling/Fotograf im Revier aufhält und nervt, aber keine echte Gefahr darstellt. Und dann taucht er ab und kann bis 20 Minuten unter Wasser bleiben.

Als wir dann in der wundervollen Abenddämmerung weiter flussabwärts paddeln, haben wir sechs Biber gesehen, und ich konnte genügend gute Bilder machen.

Naturschutzzentrum Kurpark, Margot Pröckl, Telefon: 0 33 81 – 66 31 35, E-mail: Link, Web: krugpark-brandenburg.de, Wilhelmsdorf 6 E, 14776 Brandenburg an der Havel

Hofgut Patershausen • In der Metzgerei

Metzger beim Zerlegen einer Schweinehaelfte

Metzgermeister Volker Kreß beim Zerlegen eine Schweinehälfte

Mein Großvater mütterlicherseits war Hausmetzger. Meine Großeltern hatten keine eigene Metzgerei oder einen Laden, sondern mein Opa ging zu den Leuten, die übers Jahr Schweine gemästet hatten und schlachtete die Tiere vor Ort. Er  zerlegte das Tier und stellte auch verschiedene Würste her.

Geschlachtet wurde nur im Winter, wenn es frostig kalt war, denn Kühlräume gab es nicht, und bis so ein ganzes Schwein zerlegt, gekocht, verwurstet und eingemacht ist vergeht eine gewisse Zeit. Daher war eine natürliche Kühlung wichtig.

Natürlich hatten meine Großeltern auch eigene Schweine und so war ich mindestens einmal im Jahr dabei, wenn auf dem Hof meiner Großeltern geschlachtet wurde. Ich war als kleiner Junge dann mit dabei und half soweit ich konnte mit. Es brauchte viele Helfer, damit die Verarbeitung schnell vonstatten ging, denn Fleisch ist nunmal ein sehr empfindliches Lebensmittel.

So hatte es für mich etwas Nostalgisches, als ich in der Metzgerei vom Hofgut Patershausen der Familie Ommert fotografieren durfte. Es war schon sehr anders als damals am Hof meiner Großeltern. Ich musste Schutzkleidung und ein schickes Mützchen und Gummistiefel tragen, die vor dem Betreten der Metzgerei noch gründlich desinfiziert wurden.

Metzgerei heute und damals
Volker Kreß arbeitet als freiberuflicher Metzger einige Tage in der Woche am Hofgut. Ihm durfte ich beim Zerlegen von Schweinehälften und bei der Wurstherstellung über die Schultern schauen.
Das A und O heute wie damals sind scharfe Messer. Wie mein Opa wetzte Volker Kreß seine Messer immer wieder nach. Um dann mit gezielten Schnitten die Schweinehälfte am Haken zu zerteilen. Später am Arbeitstisch werden die noch recht großen Fleischstücke in ladenfertige Portionen zerteilt.

Arbeitsabläufe fotografieren
Die Herausforderungen beim Fotografieren bestehen darin, die einzelnen Arbeitsschritte so im Bild festzuhalten, dass man später daraus einen Artikel bebildern kann. Da manche Arbeiten nicht mehr wiederholt werden können sind Schnelligkeit sehr wichtig beim Fotografieren. Zum anderen habe ich mir vorher den Ablauf von Volker Kreß erklären lassen, so dass ich wusste, wo ich für die Aufnahmen am besten stehen soll.

Mein Anspruch ist es, möglichst authentische Bilder zu machen und am liebsten mit dem vorhandenen Licht zu arbeiten. Fleisch ist allerdings ein Motiv, dass sehr heikel in der Darstellung ist und dies aus zweierlei Gründen, die ich in anderen Artikeln noch erläutern werde.

Für heute möchte ich alle Hessen einladen, einmal das Hofgut Patershausen zu besuchen. Wenn es wieder wärmer wird, ist auch wieder der Biergarten geöffnet. Die Öffnungszeiten von Garten und vom Laden finden Sie auf der Webseite.

Vielleicht sehen wir uns im Garten vom Hofgut Patershausen.
Ich würde mich freuen.

Ihr Landfotograf
Eberhard J. Schorr

Familie Ommert
Hofgut Patershausen
63150 Heusenstamm
Tel: 0 61 04 / 6 79 63
www.hofgut-patershausen.de